Adlerweg

Adlerweg – Wandern auf den Schwingen des Adlers

Der Adlerweg führt durch ganz Tirol: Auf der Hauptroute wandert man von St. Johann im Tiroler Unterland entlang der Wände des Wilden Kaisers, weiter durch die Brandenberger Alpen, durch das Rofan- und das Karwendelgebirge und schließlich durch die Lechtaler Alpen nach St. Anton am Arlberg. Diese Streckenführung ergibt die stilisierte Silhouette eines Adlers.
Regionalrouten führen in die berühmten Seitentäler des Inntals: Das Paznaun, das Kaunertal, Pitztal, Ötztal, Stubaital, Zillertal und Tannheimer Tal. Weitere Routen erschließen den Kaiserwinkl sowie die Kitzbüheler und Tuxer Alpen. Auch über Osttirol breitet der Adler seine Flügel aus: Im Schatten von Großglockner und Großvenediger wechseln anspruchsvolle hochalpine Etappen mit gemütlichen Talwanderungen ab.

Einige Etappen führen auch durch das Wanderparadies Achensee.

Etappe 6 – Das schönste Ende der Welt (Kaiserhaus – Steinberg am Rofan)

Gehzeit: 3  1/2 Stunden
Kilometer: 13 km
Klassifzierung: Wanderweg
Gemütlich und dennoch lohnend ist die Wanderung vom Kaiserhaus zum Waldhäusl in Steinberg am Rofan: Auf der asphaltierten Zufahrtsstraße geht es fast eben entlang der Brandenberger Ache talauswärts, bis man kurz vor Pinegg einen kurzen Anstieg macht und sofort rechts, ebenfalls auf einem asphaltierten Strässchen, nach Steinberg abzweigt. Dieses Strässchen wandelt sich bis in einen Forstweg, auf dem man nach Westen wandert.
Ganz gemächlich steigt der Weg nun an, insgesamt sind auf dieser Etappe moderate 400 Höhenmeter zu bewältigen. Kurz vor Steinberg hat man einen schönen Blick auf den Ort mit der Kirche, die dem Hl. Lambert geweiht ist.

 

Etappe 7 – Kecke Steilwände und weiche Matten (Steinberg am Rofan – Erfurter Hütte oder Maurach am Achensee)

Gehzeit: 7 Std. (8 1/2 Std. zu Fuß bis Maurach)
Kilometer: 17 km (bis Erfurter Hütte)
Klassifizierung: Bergweg schwarz
Die Rofan Berge: steile Felswände auf der Südseite – sanfte Almen auf der Nordseite. Von Steinberg am Rofan führt der Adlerweg in südlicher Richtung zum nächsten Etappenziel, der Erfurter Hütte.
Vom Waldhäusl geht man ein kleines Stück in süd-östlicher Richtung, folgt den Schildern zum Durrahof, später “Rofan” respektive “Zireiner See”. Vom Zireiner See geht es weiter in Richtung Marchalm, kurz darauf folgt man dem Schil “Schafsteig Rofan”, ab dem Schafsteigsattel geht es Richtung Erfurter Hütte respektive Rofanseilbahn. Ein Muss für Adlerwegwanderer ist ein Besuch der neuen Aussichtsplattform am Gschöllkopf, dem “Adlerhorst”, auf über 2.000 m. Einmal wie ein Adler zu fliegen, das ermöglicht dort der Skyglider “Airrofan”: Mit etwa 85 km/h saust man 800 m  durch die Lüfte. Nach diesem gewiss eindrucksvollen Erlebnis geht man entweder zu Fuß (ca. 1 1/2 Std.) oder fährt mit der Seilbahn nach Maurach.
 

Umgehung Etappen 6 und 7 /1. Teilstück (Kaiserhaus – Aschau – Bayreuther Hütte)
Weitere Informationen beim Tourismusverband Alpbachtal Seenland www.alpbachtal.at

Umgehung 6 und 7 / 2. Teilstück (Bayreuther Hütte – Erfurter Hütte oder Maurach)
Von der Bayreuther Hütte wandert man an der Südflanke des Vorderen Sonnwendjochs entlang. Über die Sonnwendbichlalm gelangt man weiter zur Alpigl Alm. Von dort steigt man zur Schermsteinalm auf und folgt weiter dem Weg unter die Haidachstellwand. Auf dem steilen Weg gelangt man auf den Krahnsattel. Dem leicht fallenden Weg folgend erreicht man die Erfurter Hütte, respektive die Rofanseilbahn. Von der Bergstation geht man entweder zu Fuß (ca. 1 1/2 Std.) oder fährt man mit der Seilbahn nach Maurach.

Etappe 8 – Vom großen grünen See ins graue Karwendel (Maurach oder Erfurter Hütte – Pertisau – Lamsenjochhütte)

Gehzeit: 2-5 Std. (abh. v. Benutzung öffentl. Verkehrsmittel)
Kilometer: 16 km (ab Mautstation Karwendeltäler)
Klassifizierung: Bergweg rot
Mit der Seilbahn fährt man flott 800 Höhenmeter von der Erfurter Hütte hinunter nach Maurach oder startet bereits in Maurach. Am Achensee entlang wandert man nach Pertisau und weiter ins sanft ansteigende Falzthurntal zur Gramaialm. Der Achensee ist mit 719 Hektar Fläche (9 km lang, 1 km breit und 133 m tief) der größte See Tirols. 1889 wurde die dampfbetriebene Achensee-Zahnradbahn fertiggestellt, die heute noch Ausflügler aus dem Inntal zum Seespitz bringt. Auf einem schottrigen Fahrweg geht es von der Gramaialm taleinwärts weiter in Richtung Lamsenjochhütte. Die Lamsenspitze, der markante Kletter-Berg, ist schon von Weitem zu sehen. Der Hauptanstieg erfolgt an dem sonnigen Hang im Talschluss: In zahlreichen und weiten Serpentinen steigt man zur Lamsenjochhütte auf 1.953 m auf.

 

Nächste Etappe: Lamsenjochhütte – Falkenhütte
Weitere Informationen beim Tourismusverband Silberregion Karwendel erhältlich. www.silberregion-karwendel.at

Der Achensee Tourismus bietet passend zu den Wanderungen auf den Schwingen des Adlers Pauschalangebote an. Hier geht’s zur Adlerweg Pauschale

Nähere Informationen und eine Auflistung aller Etappen finden Sie auf www.adlerweg.tirol.at

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