So wandern Sie fit durch 24 Stunden
Geschrieben von TVB Achensee am 14. Januar 2008 | Wandertipps |
Für die Wanderung sind gut eingegangene feste knöchelhohe Bergschuhe zwingend vorgeschrieben. Auf Forststraßen können bei trockenem Wetter streckenweise auch gut besohlte Treckingsandalen getragen werden. (Bergschuhe unbedingt im Rucksack mitführen!)
Wanderstöcke werden dringend empfohlen.
Sch�tzen Sie Ihre Füße vor Blasen, durch regelmäßiges eincremen (ca. alle 6 Stunden) mit Hirschtalgcreme.
Wenn Sie erste Druckstellen an den Füßen bemerken, nicht weitergehen, sondern sofort mit Pflaster schützen. So entstehen Blasen gar nicht erst.
Unterschätzen Sie die Sonne im Gebirge nicht! Sonnenhut und Creme sollten Sie nicht nur mitnehmen, sondern auch anwenden!
Gleiches gilt für das Schlechtwetter im Gebirge: Auch bei schönstem Sonnenschein sollten Regen-, Wind- und Kälteschutz immer im Rucksack Platz finden. Besonders für die Nacht ist die Mitnahme von warmer Kleidung obligatorisch! (TIPP: Ein trockenes T-Shirt zum Wechseln wenn das erste durchgeschwitzt ist, ist auch sehr hilfreich!)
Vermeiden Sie Flüssigkeitsmangel! Wenn Sie Durst verspüren, liegt bereits ein Mangel vor. Nehmen Sie daher immer genug Flüssigkeit mit, um vorbeugend pro Stunde etwa 500 ml trinken zu können! Füllen Sie Ihre Trinkflasche an jeder Labestation neu auf, und trinken Sie unterwegs so oft wie möglich.
Vermeiden Sie ein schnelleres Tempo, als es vorgegeben wird. Das Wandertempo wird aufgrund von Erfahrungswerten so gewählt, dass durchschnittliche Wanderer mit einer mittleren aeroben (sauerstoffreichen) Herzfrequenz unterwegs sind.
Zu Beginn der Wanderung und nach jeder Rast wird aufgewärmt. Beim Wandern heißt das, das Tempo wird in den ersten Minuten so gering wie möglich gehalten, um Lactat-Bildung zu vermeiden. Sollten Sie aufs Aufwärmen vergessen, ermüden Ihre Muskeln und Ihr Kreislauf verliert an Leistungsfähigkeit.
Stretching ist das A und O für großes Durchhaltevermögen. Vor jeder Rast, auf allen Bergabstrecken und in der Nachtetappe stündlich wird Stretching eingelegt. Stretching hält Ihre Muskeln leistungsstark und verhindert Steifigkeit. Sollten Sie einmal aufs Stretching vergessen, rächt sich dies durch steife Beine und vorzeitige Ermüdung!
Eine Taschenlampe oder Stirnlampe ist für die Nachtetappe notwendig. Wanderstöcke erhöhen Ihre Sicherheit! In manchen Hotels sind sie kostenlos auszuleihen!
Mut zum Abbruch bei auftretenden gesundheitlichen Problemen! Es ist keine Schande, nur eine Teiletappe mitzuwandern! Sollte das Wetter extrem schlecht oder gar gefährlich werden, wird die Wanderung auch von den Wanderführern abgebrochen.
Beweist nicht eure sportliche Fitness (die beweist sich bei einer 24-Stunden-Wanderung von selbst) sondern eure sportliche Fairness! Bitte verzichtet im Interesse eurer und aller Sicherheit während der ganzen Wanderung auf Alkohol!
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